Stabhochsprung-Weltrekord Der Frauen: Jagd Auf Yelena Isinbayevas Fünf-Meter-Marke Spitzt Sich Zu

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Stabhochsprung: Duplantis steigert Weltrekord auf 6,28 Meter

Der Stabhochsprung-Weltrekord der Frauen steht seit dem 28. August 2009 unangefochten bei 5,06 Metern. Aufgestellt von der russischen Leichtathletik-Legende Yelena Isinbayeva beim Weltklasse-Meeting in Zürich, gilt diese Bestmarke als eines der langlebigsten Bestergebnisse der modernen Leichtathletik. Während bei den Herren regelmäßig neue Rekordhöhen übersprungen werden, drängt in der Saison 2026 eine neue Generation von Athletinnen darauf, die magische Fünf-Meter-Barriere wieder konstant zu durchbrechen und Isinbayevas historisches Erbe herauszufordern.



Detail Daten & Fakten
Aktuelle Weltrekordhalterin Yelena Isinbayeva (Russland)
Weltrekordhöhe (Freiluft) 5,06 Meter (28. August 2009, Zürich)
Hallen-Weltrekord Jennifer Suhr (5,02 Meter, 2013, USA)
Mitglieder im 5-Meter-Club Yelena Isinbayeva (5,06 m), Sandi Morris (5,00 m), Jennifer Suhr (5,02 m i)
Top-Athletinnen der Gegenwart (2026) Katie Moon, Nina Kennedy, Molly Caudery, Wilma Murto

Die 5,06-Meter-Hürde: Geschichte und Dominanz im Frauen-Stabhochsprung

Der Stabhochsprung der Frauen wurde erst im Jahr 2000 in das olympische Programm aufgenommen. In den darauffolgenden Jahren dominierte Yelena Isinbayeva die Disziplin nach Belieben. Die Russin schraubte den Weltrekord in ihrer Karriere insgesamt 28 Mal nach oben (17 Mal im Freiland, 11 Mal in der Halle) und war die erste Frau, die die Fünf-Meter-Marke übersprang.

Seit Isinbayevas Glanzzeiten ist der Vorstoß in diese Höhenregionen ein seltenes Ereignis geblieben. Neben Isinbayeva gelang es im Freiluftbereich bisher nur der US-Amerikanerin Sandi Morris (5,00 Meter im Jahr 2016), die Fünf-Meter-Marke zu knacken. In der Halle überwand Jennifer Suhr (USA) im Jahr 2013 die Höhe von 5,02 Metern.

In den vergangenen Jahren hat sich das Leistungsniveau in der Weltspitze extrem verdichtet. Athletinnen wie Katie Moon (USA), Nina Kennedy (Australien) und die britische Aufsteigerin Molly Caudery zeigen regelmäßig Sprünge über 4,85 bis 4,95 Meter. Dennoch blieb der finale Satz über die historischen 5,07 Meter bisher unerreicht.

Material, Anlauf und Physik: Was für einen neuen Weltrekord nötig ist

Um Höhen von über 5,05 Metern zu überqueren, müssen Athletinnen das Zusammenspiel aus Anlaufgeschwindigkeit, Stabsteifigkeit und Einstichwinkel perfektionieren. Der moderne Frauen-Stabhochsprung hat sich in den letzten Jahren taktisch und technologisch weiterentwickelt:



  • Erhöhte Anlaufgeschwindigkeit: Moderne Stabhochspringerinnen erreichen auf den letzten Metern vor dem Einstich Geschwindigkeiten von über 8,5 m/s, um die nötige kinetische Energie in den Stab zu übertragen.
  • Angepasste Karbon-Stäbe: Die Materialzusammensetzung der Stäbe erlaubt eine extrem hohe Energierückgabe beim Katapultvorgang, erfordert jedoch eine makellose Körperbeherrschung in der Flugphase.
  • Optimierte Lattenüberquerung: Bei Höhen jenseits der 5,00 Meter entscheidet oft die sogenannte "Biegung" und die Effizienz des Hüftabdrucks über Erfolg oder Berührung der Latte.

Sportwissenschaftliche Analysen verdeutlichen, dass aktuelle Top-Athletinnen physisch in der Lage sind, die Rekordhöhe zu bewältigen. Die Herausforderung liegt vor allem in der mentalen Belastung und den optimalen Wind- und Wetterbedingungen während der Wanda Diamond League Meetings.


HEUTE IN PARIS: Duplantis stellt Stabhochsprung-Weltrekord Nummer neun ...

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Die Saison 2026: Wer stoppt den 17 Jahre alten Rekord?

Im Sportjahr 2026 stehen die Zeichen im Frauen-Stabhochsprung auf Angriff. Die Dichte an Weltklasse-Springerin ist so hoch wie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr. Bei den anstehenden internationalen Wettkämpfen richtet sich der Blick vor allem auf drei Athletinnen:



  1. Katie Moon (USA): Die erfahrene Olympiasiegerin und Weltmeisterin überzeugt durch eine bestechende Wettkampf-Konstanz und hat mehrfach Versuche über 5,01 Meter absolviert.
  2. Nina Kennedy (Australien): Kennedy hat bewiesen, dass sie auf den Punkt topfit ist und verfügt über die nötige Physis für absolute Höchstweiten.
  3. Molly Caudery (Großbritannien): Als Vertreteriin der jüngeren Generation hat Caudery mit Höchstweiten im Bereich von 4,92 Metern gezeigt, dass sie das Potenzial besitzt, in die Phalanx der Fünf-Meter-Springerin vorzudringen.

Ob der legendäre Weltrekord von Yelena Isinbayeva noch in der laufenden Saison 2026 fällt, hängt von Nuancen ab. Klar ist jedoch: Die Anwärterinnen testen bei den großen Meetings bereits regelmäßig Höhen jenseits der 5,00 Meter.


Armand Duplantis kratzt in Düsseldorf am Weltrekord im Stabhochsprung

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